Bericht von der Diskussion am 24.11.2009

Ein längeres Protokoll zur Diskussionsveranstaltung -> hier als pdf
Zu den Belastungen durch Gastronomie, Großveranstaltungen und Tourismus
Zur „nicht vorliegenden Beschwerdelage“ was den zunehmenden Lärm der Gastronomie (direkt oder indirekt) betrifft wurde erläutert, dass Beschwerden eingehen müssen bei der Polizei. Briefe und Unterschriftenlisten scheinen nicht zu reichen. Es beklagten einige Anwohnende, dass allerdings ihre Anrufe bei der Polizei auch nicht ernst genommen und weitergeleitet würden.
Zu der Grünfläche am Pferdemarkt
wurde erklärt, dass sie rechtlich unterschiedlich definierte Flächen enthält. Da sind Besitz der Schulbehörde, eine Fläche der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt sowie Verkehrs- und Ausgleichflächen (für die Bebauung am Lerchenstieg). Eine zur weiteren Bebauung ausgewiesene Fläche ist dort nicht vorhanden.
Zahlreiche Nachbarn verlangten, dass die Grünfläche nun als solche gesichert werden muss.
Zu den Plänen einer Stupa am Pferdemarkt
Herr Knaack (Architekt im Stupa-Verein) stellte das Konzept vor und kündigte an, da der Verein nicht gegen den Willen der Bevölkerung handeln will, Gegenargumente zu sammeln.
Zahlreiche Gegenargumente kamen dann aus verschiedenen Perspektiven.
Obwohl es in der eigenen Präsentation heißt: „Der Stupa lädt die Besucher zum Verweilen und Treffen ein – eine Bereicherung und ein toller Anziehungspunkt für den kleinen Park am Grünen Jäger.“ erklärte Herr Knaack, es seien keine Besucher zu erwarten.
Nun soll innerhalb des Stupa-Vereins diskutiert werden, ob ein Bau-Antrag doch gegen den deutlichen Anwohnerprotest gestellt werden soll.
Entschieden wird dann zunächst im Ausschuss für Wohnen und soziale Stadtentwicklung, eventuell am 19. Januar 2010.
Herr Goritz (GAL), der Vorsitzende dieses Ausschusses sprach sich bereits für ein Stupa am Pferdemarkt aus.

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Ein längeres Protokoll zur Diskussionsveranstaltung -> hier als pdf
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Die Veranstaltung hatte stattgefunden im Rahmen des nicht zuständigen Sanierungsbeirates „Wohlwillstraße“, weil es einen solchen für das noch bestehende Sanierungsgebiet „Schilleroper“ nicht mehr gibt.

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